EUROPÄISCHE BÜRGERKONFERENZ ZUR HIRNFORSCHUNG
Wissenschaft und Forschung sind schon lange keine nationalen Angelegenheiten mehr und viele Forschungsvorhaben werden von der Europäischen Kommission gefördert. Eine Europäische Bürgerkonferenz kann die kulturell geprägten Unterschiede bei der Abwägung der Chancen und Risiken der Hirnforschung deutlich machen und einer europäischen Zivilgesellschaft Konturen verleihen.
An der europäischen Bürgerkonferenz zur Hirnforschung nahmen - neben der deutschen Bürgergruppe - Bürgerinnen und Bürger aus England, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Dänemark, Griechenland, Ungarn und Italien teil. Die 14 deutschen Teilnehmer trafen sich an drei Wochenenden in Dresden, an zwei weiteren verlängerten Wochenenden reisten sie nach Brüssel, wo sie mit den anderen Bürgergruppen die nationalen Unterschiede und Gemeinsamkeiten bei der Bewertung der Hirnforschung diskutierten.